Überlegungen für eine Reise

Es gibt zahlreiche Überlegungen, die bei der Planung einer Rundreise durch den USA Südwesten eine große Rolle spielen. Die erste ist natürlich, mit vielen Urlaubern man überhaupt im Westen der USA unterwegs ist: Alleine, mit einem Partner oder einer Partnerin, mit der ganzen Familie oder gar mit Kindern? Davon ist vieles bei der Reiseplanung abhängig.

 

Mit Kinder beispielsweise kann man nicht einfach jeden Tag lange Wanderungen von 10 Kilometern oder mehr durch die National Parks einplanen, man kann abends in Las Vegas nicht mal eben so in einen Club gehen oder überhaupt jeden Tag richtige lange Strecken einplanen. Besonders im Mietwagen wird es dann nämlich oft heiß und stickig, die Kindern langweilen sich und Stress bei der eigentlich schönen Rundreise durch den USA Südwesten ist programmiert. Familien mit Kindern sollten daher eher zu einem Wohnmobil greifen, mit dem sie auch zwischendurch mal einen Stopp einlegen können und der es ihnen ermöglicht, den Kindern mehr Platz zu bieten. Auch kann man sich abends auf dem Campingplatz besser austoben als in einem Motel oder Hotel – und das Essen ist auch immer parat. Denn Selbstversorgung aus dem Supermarkt und im Wohnmobil ist natürlich preiswerter als tägliches Essen gehen mit der ganzen Familie.

 

Auch eine Überlegung ist es, wenn man mit älteren Menschen eine Rundreise an der Westküste der USA unternehmen will, denn gerade die anstrengenden Wanderungen durch National Parks fallen dann flach, da es vor allem im Sommer jenseits von Nevada und Utah, aber ebenso in Arizona sehr heiß ist. Genauso wird es aber unter Umständen schwierig, in den großen Städten wie Las Vegas und San Francisco alle Sehenswürdigkeiten in zwei, drei Tagen zu sehen, weil es einfach zu viele gibt, sie zu weit auseinander liegen und man als älterer Mensch vielleicht nicht mehr so weit laufen kann. Dann muss man entweder weniger sehen oder aber etwas mehr Zeit einplanen.

 

Die letzte Überlegung ist es schließlich, ob man alleine fährt oder aber womöglich zum ersten Mal mit einer Partnerin oder einem Partner, den man noch nicht so gut kennt. Denn so eine erste gemeinsame Reise, ein erster gemeinsamer Urlaub, das stellt jede Beziehung vor eine große Herausforderung und besonders im Westen der USA kann es dann aufgrund der Entfernung nach Hause, der weiten Strecken und anstrengenden Wanderungen hin und wieder durchaus Stress geben. Alleine wiederum hat man aber Probleme, wenn es einem mal nicht so gut geht und dann niemand anderes fahren kann, auch alleine in den Canyons spazieren gehen ist nicht immer zu empfehlen. Wie man es macht, ganz optimal ist so eine Reise in den Südwesten der USA eben nie.

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